Lenos Verlag mit Werner Rohner

  • Wann
    Mittwoch 10.02.2021 20:00-21:30
  • Ort
  • Typ
    Veranstaltung

  • .ics-Datei laden (Termin zu Outlook oder iCal hinzufügen)

Auf Einladung der Literarischen Gesellschaft Zug präsentiert sich der Lenos Verlag Basel. Der Autor Werner Rohner liest aus dem Roman «Was möglich ist» und diskutiert mit seiner Lektorin Lucia Lanz.

«Schweizer Verlage mit ihren Autorinnen und Autoren» heisst eine kleine Reihe der Literarischen Gesellschaft Zug. Sie umfasst drei Veranstaltungen im Januar und Februar 2021. Zu Beginn präsentiert sich jeweils ein Verlag und gibt Einblick in seine Schwerpunkte, seine Arbeit und sein Programm. Dann liest eine Autorin oder ein Autor des Verlages aus einem aktuellen Werk. Schliesslich folgt ein moderiertes Gespräch mit Verlagsvertretung und Autor*in.

Den Anfang macht der Basler Lenos Verlag, der vor kurzem sein 50-jähriges Bestehen feiern konnte. Die Lektorin Lucia Lanz stellt die Hauptakzente des Verlags vor und gibt insbesondere Einblick in ihre Tätigkeit als Lektorin, hat sie doch auch das zweite Buch des Zürcher Autors Werner Rohner lektoriert. «Was möglich ist» heisst der hochgelobte Roman, vor drei Monaten erschienen. Aus diesem Werk, das von Aufbruch und Anfang, von Sehnsucht, Begehren und Verlust handelt, liest der 45-jährige Werner Rohner vor, den die Leiterin des Zentralschweizer Literaturhauses Sabine Graf als «den Autor mit der schönsten Lesestimme» bezeichnet. Nachher diskutieren er und die Lektorin mit dem Publikum unter der Leitung der Autorin Theres Roth-Hunkeler, die den Abend moderiert.

Was möglich ist

Drei mutige Frauen, drei Neuanfänge: In seinem zweiten Roman erzählt Werner Rohner Geschichten über die Liebe – so schön, so traurig und so divers wie im echten Leben. Edith, 61 und seit Jahrzehnten Kellnerin im gleichen Café, wandert mit ihrem deutlich jüngeren Freund nach Marokko aus. Vera verliebt sich in eine Frau und beginnt eine leidenschaftliche Affäre, obwohl sie sich mit ihrem Mann gerade auf das erste Kind freut. Lena, Ehefrau und Mutter, reist überstürzt mit einer alten Liebe nach Neapel, und als ihr bester Freund dort auftaucht und sie zur Rückkehr bewegen will, zieht sie mit den Kindern bei ihm ein. Einfühlsam und unaufgeregt erzählt der Autor von Sehnsucht und Begehren, von Aufbruch und Verlust.

Werner Rohner

Der Autor, geboren 1975, lebt als freier Schriftsteller in Zürich. Studium am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Längere Schreibaufenthalte in Rom, Langenthal und Los Angeles. Er veröffentlichte Texte in Zeitschriften und Anthologien, für die er mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet wurde, und schrieb drei Theaterstücke. Sein erster Roman «Das Ende der Schonzeit», erschien 2014. Zusammen mit Katja Brunner veröffentlichte er 2018 das Buch «Wie weit du genetisch vom Raubttier entfernt bist».

 

 

Werner Rohner (Bild: Christoph Oeschger), Lektorin Lucia Lanz